Das Kirchspiel Karpauen

 

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Die Schulen im Kirchspiel
 
 
Im Kirchspiel gab es 8 Volksschulen, deren Gründung z.T. bis in die Regierungszeit Friedrich Wilhelm I., dem "Vater der Volksschule", zurückreicht.
Er machte 1717 durch die Einführung der Schulpflicht seinen Staat zum fortschrittlichsten in Europa.
 
Zweiklassige Dorfschulen konnten 10.500 Reichsmark, einklassige 6.500 Reichsmark beanspruchen.
Alle Schulen verfügten über Lehrerwohnungen und waren mit Dienstland ausgestattet, früher "Schulhufen" genannt.
Die Landschule für Präzentor der Kirchschule fiel entsprechend reichlicher aus - bis zu 30 Morgen mehr.
 
Da nicht jede Gemeinde eine eigene Schule besaß, kamen auch Kinder aus benachtbarten Gemeinden (auch die nicht zum Kirchspiel gehörten) in die Gemeindeschule, um die Anmarschwege möglichst kurz zu halten.
 
 
1. Karpauen (2- klassig ab 1932)
- vor 1925: Lehrer Radzuweit
- 1925: Lehrer Nöske
- 1925 - 1932: Lehrer Alwin Bolz
- ab 1932: 1. Lehrer Max Allies; 2. Lehrer Albert Lorberg
- Frl. Herta Ewert (Hilfslehrerin im Krieg)
 
Hier gingen die Kinder aus folgenden Orten zur Schule:
- Karpauen
- Klein Polleiken
- Anwiese
- Karlswalde
- z.T. Waldburg
- z.T. Friedrichsfelde
 
 
2. Albrechtau (1-klassig, ab 1911) vorher Schule in Lehntal (Lehrer Sprengel)
    1. Lehrer:  1911 - 1918  Emil Riel
                   1918 - 1929  Otto Führer
                   1929 - 1932  Martin Jonas
                   1932 - 1944  Friedrich Bandowski
   2.   Lehrer: 1931 - 1933  Kurt Fischer
                   1934 - 1944  Albert Lorberg (zeitweilig)
 
Hier gingen die Kinder aus folgenden Orten zur Schule:
- Albrechtau
- Klein Karpau
- Ernstwalde
- Lehntal
 
 
3. Kermen (1-klassig)
- Lehrer Kurt Lindschus
- Lehrer Jäckel
- Lehrer Kattner
- Edith Feller (Vertretung im Krieg)
 
Hier gingen die Kinder aus folgenden Orten zur Schule:
- Kermen
- Lindenhof
- z.T. Waldburg
 
 
4. Rogalwalde (1-klassig)
- Lehrer Walter Berger
 
Hier gingen die Kinder aus folgenden Orten zur Schule:
- Friedrichsfelde
- Rogalwalde
- Neusorge
- Ernsthof
 
 
5. Schiedelau (1-klassig)
- (vor 1934 Lehrer Hoffmann, Wenger, Scharmutzki, Lubianski)
- 1921 - 1926 Lehrer Willy Abs
- 1934 - 1944  Lehrer  Siegfried Czudnochowski
- Frl. Paula Parslat (Vertretung im Krieg)
 
Hier gingen die Kinder aus folgenden Orten zur Schule:
- Schiedelau
- Sonneberg
- Neuwalde
- Adamsheide
- Luisenpark
 
 
6. Schönefeld (2-klassig)
- 1. Lehrer:  Erich Przybyll,  Kurt Böhn, Frl. Kühn, Rudolf Hinz
- 2. Lehrer:  Robert Rodeck, Schönfeld, Paul Matzkeit (Vertretung im Krieg) 
 
Hier gingen die Kinder aus folgenden Orten zur Schule:
- Schönefeld
- Groß Polleiken
- Neuhöhe
- Phillipsthal
- z.T. Waldburg
 
 
7. Plagbuden (1-klassig)
- 1921 - 1944:  Paul Matzkeit
- bis 1921: August Matzkeit 
 
Hier gingen die Kinder aus folgenden Orten zur Schule:
- Plagbuden
- Ilmenhagen
- Wolfshöhe
- Reichenwald
 
 
8. Gnädtken (1-klassig bis zur 4. Klasse; ab 5. Klasse Schönefeld)
- bis ca. 1918: Lehrer Heinscher 
- 1934 Lehrer Franz Britt
- um 1940:  Lehrer .. Böhm
 
Hier gingen die Kinder aus folgenden Orten zur Schule:
- Kurkenfeld
- Charlottenruh
- Gnädtken
- Mittenwalde
- Rodwalde
- z.T. Katzborn
 
 
Die Kinder aus Gutbergen gingen in Kleinfriedeck (Kowarren) zur Schule.
Die Kinder aus Groß- und Klein Lonschken gingen in Ilmenhorst (Abelischken) zur Schule.